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Gemeindeprotest gegen Probebohrungen und gegen
Gesteinsabbau in der Region am 30.01.2002 in Taura
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In einer kurzen Ansprache äusserte sich Herr Vivus, Bürgermeister der Gemeinde Taura, der nochmals klarstellte, dass die Gemeinde Taura den Kampf gegen den geplanten Gesteinsabbau vehement weiterführen wird: "Wir lassen uns nicht unterkriegen ! Wir kämpfen weiter ! "

Bürgermeister der Gemeinde Taura Herr Vivus
Herr Ullrich Wieland vom Netzwerk der Initiativgruppen Gesteinsabbau e. V.
Gemeinderat Herr Christian Richter

Eine geplante Versammlung des Netzwerkes der Initiativgruppen Gesteinsabbau e. V. wurde kurzerhand so verlegt, dass die Mitglieder am Protest in Taura teilnehmen konnten. Herr Ullrich Wieland vom Netzwerk der Initiativgruppen Gesteinsabbau e. V. machte darauf aufmerksam, dass hier in Taura erstmals überhaupt in den neuen Bundesländern bereits gegen die Probebohrungen geklagt worden ist. Dies stärke die Hoffnung, dass der hier geplante Raubbau auch verhindert werden kann.

Ausserdem verlas Gemeinderat Herr Christian Richter eine Grussbotschaft von Herrn Dr. Jahr (MdB) und trug noch einige Gedanken zur Thematik vor. So verwies er auf die Forderung des Oberbergamtes in Freiberg, eine Entscheidung zu treffen zwischen den Felder "Hugo" in Markersdorf oder "Bernd" in Taura. Damit hat man seiner Meinung nach wieder einmal versucht, die Leute gegeneinander aufzubringen. Um dem entgegenzuwirken, müsse man auch künftig gemeinsam mit den anderen betroffenen Gemeinden gegen den Raubbau vorgehen und die Aktionen wie bisher miteinander abstimmen.

Herr Steinert (2. Beigeordneter des Landrats)

Herr Steinert (2. Beigeordneter des Landrats) warb für ein gemeinsames Vorangehen des Landratsamtes mit der Kommune, so dass mit Hilfe des öffentlichen Protestes eine für die Region verträgliche Lösung gefunden werden kann wie dies in anderen Beispielen realisiert wurde (z.B. Zschopaugebiet). Er verwies zudem darauf: Recht haben ist das eine, aber das Bergrecht ist stärker als irgendwelche anderen kommunalrechtlichen, planungsrechtlichen oder umweltrechtlichen Gründe. Hier sollte folglich angesetzt und an die Bundestagsabgeordneten gegangen werden, damit endlich erkannt wird, dass das Bergrecht zu dominant ist.



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   Letzte Änderung am 24.05.2018 von webmaster