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Der Naturlehrpfad Markersdorf

Schaukasten der AG Naturschutz Markersdorf vor der Naturschutzhütte am Lehrpfad
  Auf einer Länge von knapp einem Kilometer soll der Naturlehrpfad im Landschaftsschutzgebiet "Muldental - Chemnitztal" ein Kennenlernen, Verstehen und Erhalten der heimatlichen Natur ermöglichen.

Erstmals erwähnt wurde die Entstehung des Lehrpfades in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Zur damaligen Zeit wurde er lediglich als Arbeitsweg der Anwohner zwischen den Orten Markersdorf und Schweizerthal genutzt. Der Ausbau zum Lehrpfad wie wir ihn heute kennen, wurde erst Ende 1950 von naturbegeisterten Bürgern der Umgebung realisiert.

Charakteristisch für diese Landschaft sind die edellaubholzreichen Tafel NaturlehrpfadMischwälder mit den offenliegenden Cordierit-Gneis-Blöcken. Benutzt man den Naturlehrpfad, kann die artenreiche Fauna und Flora unserer Heimat bewundert werden. Mit etwas Glück gelingen sogar Beobachtungen seltener Tiere. Um den nachtaktiven Siebenschläfer einmal zu Gesicht zu bekommen, dazu gehört allerdings schon eine gehörige Portion Zufall. Auf Hinweisschildern und Schautafeln werden dem naturinteressierten Wanderer viele der vorkommenden 48 einheimischen und fremdländischen Gehölzarten vorgestellt und nähergebracht. Zum Kennenlernen der Vogelwelt (ca. 58 Brutvogelarten) werden auch verschiedenartige Nistkästen gezeigt. Erwähnenswert sind davon zum Beispiel der seltene Pirol und der heimisch lebende Sperber. Außerdem wird mit aufgestellten Hummel-, Hornissen- und Florfliegenkästen die einheimische Insektenfauna erhalten und gefördert.

Als Ausgangspunkt für eine Wanderung auf dem Naturlehrpfad Markersdorf bietet sich die ehemalige Gaststätte Carolapark, jetzt Stukkateurwerkstatt Eberl, an der Bundesstraße 107 an. Dort sind Parkmöglichkeiten für Fahrzeuge, sowie eine Bushaltestelle vorhanden. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich auch die Linie der Chemnitztalbahn mit dem Bahnhof Markersdorf - Taura. Auf Bahnverkehr wartet man hier allerdings vergebens, da der Betrieb dieser Strecke schon 1998 eingestellt worden ist. Bedauerlich, denn auf einer Strecke von 27 Kilometern winden sich die Gleise zusammen mit dem Fluß Chemnitz durch das Chemnitztal und boten dem Bahnreisenden einen reizvollen Einblick in die romantische Landschaft entlang des Schienenweges.

Weitere beliebte Ausflugsziele sind auch die geologischen Sehenswürdigkeiten: Die sogenannte "Bärenhöhle" und die Felsansammlung "Hockstein"



 

Letzte Änderung am 09.11.2003 von webmaster