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Chemnitztalbahn - Die Zeit vergeht

Stellwerk in Markersdorf, im Hintergrund sieht man das wichtige Fahrrad mit dem die Weichen an beiden Enden des Bahnhofes schneller zu erreichen warenBis zum Ende der 50er Jahre wurden auf der Strecke noch die alten Personenwagen mit ihren hochlehnigen Holzbänken, den zahlreichen Außentüren und den an Lederriemen herablassbaren Fenstern eingesetzt.

Nach schweren Unwettern mußte das Zugpersonal hin und wieder auch als Räumkommando körperlichen Einsatz zeigen, wenn die ins Gleis gestürzten Bäume beiseite geschafft werden mußten. Säge und Axt zählten daher nach Wetterkapriolen oft zur Grundausrüstung des Personals.

Im Jahre 1967 wurde das Zugmeldeverfahren zwischen den Bahnhöfen mittels Morsefernschreiber durch die telefonische Zugmeldung abgelöst.

1983/84 verkehrten auf der Strecke von Montag - Freitag noch immer sechs Züge täglich .

Am 30.06.1987 feierte die Chemnitztalbahn ihr 85jähriges Bestehen.Fahrkarte von 1988

Im Laufe der Jahre wurde natürlich auf der Strecke ab und an gebaut, zwei Brücken wurden zum Beispiel ausgewechselt und einige überholt. Die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h blieb jedoch erhalten. Um die Sicherheit an den Bahnübergänge zu erhöhen wurden Halbschranken und Haltlichtanlagen installiert, denn immerhin kreuzt die Trasse der Chemnitztalbahn 10 x Straßen und 14 x Wald-, Feld-, und Wirtschaftswege. Am Bahnhof Glösa befindet sich die einzige Vollschrankenanlage, die vielen Autofahrern unangenehm in Erinnerung ist, da sich dort in den 90er Jahren zu Stoßzeiten häufig Stau bildete.




Letzte Änderung am 08.11.2003 von webmaster