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Chemnitztalbahn - Der Krieg

Hier soll im Krieg eng an der Felswand, ein mit Munition beladener Güterzug abgestellt worden seinSicherlich, nicht immer konnte (insbesondere zu Zeiten des Krieges) der Fahrplan minutengenau eingehalten werden. Trotzdem verkehrten die Züge fast ununterbrochen. Lediglich gegen Ende des 2. Weltkrieges kam es zu Einschränkungen, da der Auerswalder Tunnel zu dieser Zeit als Luftschutzkeller diente.

Auf der Strecke nach dem Bahnhof Markersdorf -Taura (genauer gesagt: in Höhe Schweizerthal eng an den Felswänden versteckt) hatte man ebenfalls zum Ende des 2. Weltkrieges einen mit Munition beladenen Güterzug abgestellt. Auf diesen Zug wurden mehrfach Angriffe durch amerikanische Truppen geflogen. Laut der Broschüre, die zum 90jährigen Bestehen der Chemnitztalbahn herausgebracht wurde, soll der Zug dabei zur Explosion gebracht worden sein.
Meine Urgroßeltern erzählten dagegen, daß der Munitionszug zwar beschossen und mit Bomben beworfen, aber nicht getroffen wurde. Nach Ihrer Aussage wäre bei einem Treffer halb Markersdorf ausgelöscht worden.
In der Festschrift zur 500 Jahrfeier von Markersdorf wird ebenfalls von Angriffen auf diesen Zug berichtet, letztendlich soll dieser jedoch später im Voigtländer Wald gesprengt worden sein.




Letzte Änderung am 08.11.2003 von webmaster